Nina Buschmann: Weltreisen mit Kind – Neuer Artikel in „Nah Dran“

Lange ist es her, dass ich selbst etwas vom Reisen geschrieben habe, dafür hat es jetzt jemand anders für mich getan! Ein sehr schöner Artikel von Wolfgang Tutsch ist in der Ausgabe 7/2016 von „Nah Dran“ erschienen. Das Heft ist eine Beilage im „Isar-Loisachbote“, die regionale Version vom „Münchner Merkur“.

Wir sind gleich auf der Titelseite gelandet mit einem schönen Foto von unserer Kaukasus-Reise im Mai (Armenien, Georgien und Aserbaidschan)

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Hier der Artikel:

Die Ickingerin Nina Buschmann ist seit Jahren weltweit unterwegs und war schon als Kind von Fernreisen fasziniert. Nach zehn Jahren in westlichen und asiatischen Ländern sichte die Fremdsprachenlehrerin und Weltbürgerin eine neue Herausforderung im Nahen Osten. Das führte sie in das Sultanat Oman, wo die abenteuerlustige Singlefrau drei Jahre verbrachte. Ihre Reiseerlebnisse hat sie mehrfach niedergeschrieben, beginnend mit ihrem ersten Buch „Wo bitte geht’s hier um die Welt?“ und vor Kurzem mit ihrem neuen Werk „Zwischen Bikini und Abaya“. Als sie jedoch Mutter wurde, warteten ihre Freunde und Bekannten gespannt, wie sie den Spagat zwischen Mutterschaft und Fernweh schaffen würde.

So wie es aussieht, ist dies kein Hinderungsgrund for Buschmanns Reiselust. Die in Icking-Walchstadt geborene und seit Kurzem in München lebende „Dauerreisende“ hat ihre Freude am Reisen offenbar ihrem Sohn vererbt: „Nicolai ist auch unterwegs gut zu haben, neugierig und offen für alles und jeden.“ Und so hat der Dreijährige mit seiner Mutter bereits 34 Länder gesehen – Für ein Kind in diesem Alter beinahe schon rekordverdächtig! Dazu Nina Buschmann: “ Beim Reisen mit Kind muss es nicht immer Italien sein. Man kann sich ruhig auch in „ungewohnte“ Länder begeben, muss nicht alles vorreservieren oder vorplanen, braucht zum Beispiel für den Kaukasus weder besonders viel Geld noch muss man sehr lange fliegen, wird dabei aber mit vielfältigster Kultur belohnt. Das alles geht durchaus und macht Spaß, da sich ganz neue Türen beim Reisen auftun.“ Die letzte größere Reise von Mutter und Sohn ging zusammen mit einigen Bekannten über Pfingsten nach Aserbaidschan, Georgien und Armenien.

„Drei Länder in zwei Wochen – das ist mir normalerweise zu schnell. Ich will gern immer Land und Leute kennen lernen. Aber wir waren diesmal zu viert und einer von uns hatte nur diese zwei Wochen Urlaub.“ Doch auch so konnten die Reisenden über beeindruckende Kontraste zwischen nahezu unberührter Natur und pulsierenden Großstädten, zwischen armen, baufälligen Hütten und großzügiger, modernster Architektur staunen. In zahlreichen Regionen prägen mächtige, historische Klöster den Anblick. Und überall wurden die Touristen freundlich und interessiert empfangen. Sprachbarrieren wurden mit entsprechender Gestik mit Händen und Füßen überwunden und eins war immer wieder festzustellen: „Überall ist man sehr kinderfreundlich. Selbst wenn wir verhalten vorsichtig und unsicher betrachtet wurden – wenn dann Nicolai ganz unbekümmert auf die Leute zuging, war sofort das Eis gebrochen, ein Lächeln ging über das Gesicht und schon war der Kontakt hergestellt. Schneller, als uns das sonst vielleicht möglich gewesen wäre.“ Auch die Verpflegung war kein Problem. “ In den Fernzügen gibt es dort überall einen Samowar mit heißem Wasser, um einen Tee zubereiten zu können. Die Einheimischen nehmen daher Instantsuppen mit und wenn man sich mit dem Zugbegleiter gut stellt, gibts immer etwas Warmes zu Essen.

Der Dreijährige und seine Mutter hatten die nächste Reise bereits geplant. Es sollte ins Baltikum gehen, Doch das musste erst einmal abgesagt werden. Daher ist diesen Sommer eine Pause angesagt. Wie es dann weitergeht, wenn Nicolai einmal zur Schule geht, wird sich zeigen.

 

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Wo bitte geht’s hier um die Welt? – 8 Jahre Abenteuer und Reisen einer Fremdsprachenlehrerin

Cover Wo bitte gehts hier um die Welt?

Für viele meiner Blogleser ist „Wo bitte geht’s hier um die Welt?“ sicherlich keine Neuigkeit, dennoch möchte ich alle alten Hasen und natürlich „Neueinsteiger“ herzlich dazu einladen, mit mir auf Reisen zu gehen! „Wo bitte geht’s hier um die Welt?“ gibts nach wie vor als Taschenbuch und natürlich Ebook (mit Fotos).

Weitere Infos zu Inhalt und Buch auf www.wo-bitte-gehts-hier-um-die-welt.de oder gleich direkt bei amazon und Co. bestellen!

http://www.amazon.de/bitte-gehts-Abenteuer-Reisen-Fremdsprachenlehrerin-ebook/

http://www.thalia.de/shop/ebooks/wo_bitte_geht_s_hier_um_die_welt/

Inhalt:

Die Hauptfigur und Ich-Erzählerin Nina ist eine charmante und abenteuerlustige junge Frau aus Deutschland, die seit sie 22 ist, acht Jahre lang auf eigene Faust als Fremdsprachenlehrerin durch Europa, Lateinamerika, Australien, die Karibik und Asien reist. Dabei lernt sie schnell, was es heißt, als Frau allein durch vornehmlich männerdominierte Welten zu ziehen und oftmals auf die Freundlichkeit wildfremder Menschen angewiesen zu sein. Immer wieder vor die Herausforderung gestellt, sich in fernen Ländern ein Privat- und Arbeitsleben aufzubauen, sich auf Einheimische und deren Bräuche einzustellen, und unaussprechliche Sprachen zu meistern, entwickelt Nina schnell ein gutes Gespür für Menschen und vollkommen unerwartete Situationen. Nicht alle ihre Erlebnisse sind nur positiv und sicherlich auch nicht alle Menschen der jungen Frau nur wohlgesonnen, aber Nina zeigt, dass jedem – auch ohne großes Startkapital oder weitreichende Kenntnisse der Landessprache – die Welt offensteht. Man muss sich lediglich auf ein Abenteuer einlassen!

 

Rezensionen:

am 4. März 2015

Nina Buschmann, jahrgang 1977, ist seit 1999 fast ununterbrochen in der Welt unterwegs. Ihre Zweisprachigkeit ermöglichte es ihr, während eines Auslandssemesters in Irland ein Zertifikat zu erwerben, mit dem sie weltweit Englisch unterrichten kann. Diese Chance ergriff sie und reiste zunächst nach Bolivien, um in einer Art Klosterschule zu arbeiten. War sie hier noch Mädchen für alles, so unterrichtete sie später Englisch in unterschiedlichen Ländern Mittel- und Südamerikas, in Australien, Japan und in der Karibik. Dabei lernte sie von einfachsten Schulen, in denen es nicht einmal Unterrichtsmaterial gab, bis hin zu perfekt organisierten Betrieben auf dem neuesten Stand, alle Abstufungen kennen.

Ihre Geschichte erzählt sie anschaulich und spannend, ohne in Klischees oder Selbstbeweihräucherung zu verfallen, auch eigene Fehlentscheidungen kommen zur Sprache, so dass der Bericht unmittelbar und authentisch rüberkommt. Besonders bewundert habe ich ihre Fähigkeit, auch aus den verfahrensten Situationen immer wieder herauszufinden und nie ihren Mut zu verlieren, auch wenn es Phasen der Verzweiflung und des Heimwehs und natürlich der Selbstzweifel gab.

Was dem Leser sehr zugute kommt, ist ihre Art, unbefangen und neugierig auf neue Situationen und fremde Menschen zuzugehen, so dass man immer wieder durch ihre Augen einen Blick auf Kulturen werfen kann, die einem als Mitteleuropäer in der Regel allenfalls aus Fernsehberichten bekannt sind.

Da ich Nina während ihrer Zeit auf Tobago kennenlernte und drei Monate lang während meines Praktikums das Apartment mit ihr teilte, war ich auf das Buch doppelt gespannt, da sie natürlich einiges aus den vorigen Jahren berichtet hatte, wenn wir abends mit einem Bier auf unserer Terrasse saßen und uns vom Tag entspannten. Es spricht sicher auch für das Buch, dass auch die Geschichten, die ich schon kannte, mich erneut fesseln konnten, da ich nun Details erfuhr, die mir noch unbekannt waren.

Für alle, die das Buch lesen: Es kommt eine Matratze darin vor, die in einem Plastikbezug steckte und auf der man in diesem Zustand unmöglich schlafen konnte. Ich bewundere Nina dafür, dass sie es offensichtlich eine volle Woche damit aushielt, denn ich habe der Matratze nach der ersten Nacht die Plastikhaut abgezogen und diese still und heimlich entsorgt, war ich mir doch sicher, dass Bernadine, unsere Vermieterin, das gar nicht witzig gefunden hätte!

Die Lektüre des Tobago-Teils hat in mir viele alte Erinnerungen sowie ein nie ganz verschollenes Fernweh – in Bezug auf Tobago schon fast Heimweh – geweckt.

Wer Reiseberichte mag und gerne einen tieferen Blick hinter die Kulissen anderer Kulturen wirft, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt. Und wer darüber hinaus etwas über Ninas aktuell letzten und längsten Aufenthaltsort im Oman und ihr Leben dort erfahren möchte, dem sei ihr Blog ans Herz gelegt.

am 10. Februar 2015
Nina Buschmann gelingt eine wunderbare Mischung aus Reisebericht, persönlichem Erleben und wertungsfreier Darstellung der Lebensumwelt ihrer Reiseziele. Es ist fast so, als ob man zusammen mit ihr unterwegs wäre. Da ist Spannung, Staunen, manchmal Schreck und Angst, aber auch Freude, an allem kann man direkt teilhaben. Sie ist offen für alles, was ihr da begegnet, auch wenn es nicht immer nur leicht und erfreulich ist. Aber ihre Schilderungen sind so genau und klar, ihr Schwung und ihre Bereitschaft, sich allem zu stellen, was ihr begegnet und das Beste daraus zu machen sind mitreißend. Hinterher, weiß man wirklich eine ganze Menge mehr über diese Reiseziele. Ihre Unternehmungen sind nichts für die, die nur die Reiseprospektseiten ferner Ziele vor sich sehen oder vielleicht gerade doch, weil hier Realität an die Stelle von Träumen und Phantasien tritt. Hier gibt es Berichte vom tatsächlich gelebten Leben an diesen Plätzen. Hinterher hat man eine ganze Menge Kriterien, um sich klar zu werden, ob es das wäre oder nicht so sehr für einen selbst. Auf jeden Fall: Bewunderung für ihren Mut und die Begeisterung trotz unterschiedlichster Erfahrungen, gern wieder weiter zu reisen. Ein tolles Buch.
am 8. Oktober 2014
Also man muss schon sagen, das Mädel hat Glück gehabt – als blonde Frau alleine in den hintersten Ecken Südamerikas unterwegs, andere sind da nicht mehr zurückgekommen …
am 5. Juni 2011
Das Buch ist sehr angenehm und realistisch geschrieben, ohne Übertreibungen oder Vergangenheits-Verklärung, so dass man die überaus spannenden Berichte aus den sehr unterschiedlichen Teilen der Welt beim Lesen hautnah miterlebt.
Ein kurzes aber sehr großes Vergüngen!
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Zwischen Bikini und Abaya – 3 Jahre im Oman, Erlebnisse einer jungen Europäerin

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Es ist soweit! Zwischen Bikini und Abaya – 3 Jahre im Oman, Erlebnisse einer jungen Europäerin ist als Ebook bei Amazon und zahlreichen anderen Anbietern für 2,99€ erhältlich. Meine Erlebnisse aus dem Oman für euch mit zahlreichen eigenen Fotos zu jedem Kapitel!

http://www.amazon.de/Zwischen-Bikini-Abaya-Erlebnisse-Europäerin-ebook/

http://www.thalia.de/shop/ebooks/

Inhalt:

Nach 10 Jahren in westlichen und asiatischen Ländern, sucht die 32-jährige Fremdsprachenlehrerin Nina eine neue Herausforderung: der Nahe Osten. Neugier und ein Jobangebot als Dozentin an einem Journalistencollege führen die Münchnerin in das Sultanat Oman. Mit dem ausgeprägten Wunsch, sich selbst ein Bild der islamischen und arabischen Welt zu machen, taucht die abenteuerlustige Singlefrau 3 Jahre lang in die Privat- und Arbeitswelt des Orients ein.

Anhand zahlreicher Fotos beschreibt die Autorin von “Wo bitte geht’s hier um die Welt?” ihren Alltag im Oman. Ihre Faszination für den Abenteuerspielplatz Wüste und die landschaftliche Schönheit des Landes, die Frustration über die Einstellung der jungen Leute zu Studium und Arbeit, die legendäre arabische Gastfreundlichkeit – dieser Mix macht das Leben dort jeden Tag aufs Neue spannend, unvorhersehbar und bereichernd.

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An Ode to My Parents and Some Very Special Friends

An ode to my parents (you definitely know who you are!) and some very special friends (and I can only hope that you know who you are!). This is a big shout out to you guys to say thank you. Thank you for having made this time with Nico such an amazing experience so far. For being there for us, for supporting us, for loving and accepting us, for allowing me to make my dreams come true (beware: more dreams to come ;-)!).

Without you, my love and passion for my son surely would not be any less, but you have definitely made it possible that our life together has been such an amazing ride and wonderful fulfilling adventure. We’ve had the opportunity to truly bond, to discover an astonishing number of foreign countries – and all of this with a total peace of mind. I don’t want to imagine how our life would be without you special people at our side and in the background. Not everyone is this lucky in their life – I am proud and happy to have you in both of ours. We love you! Thank you.

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An Ode to Nicolai

An Ode to Nicolai

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19 months old and such a little grown up human being. A real companion. Communicating without words, only sounds, smiles, gestures, facial expressions, head shaking, pointing and hand taking – no mood or desire that he can’t get across. Innocent and open to the world. Approaching everyone, always expecting the best. No negative experiences that make him question his every move. Just double checking that mom is nearby.

Mom proudly and silently watches as he makes eye contact with a stranger, gives him a wink, wave or smile. Their face lights up, erasing all bitterness. Only an innocent child has that power – to be genuine. No ulterior motives.

Sharing food and toys and not yet having any concept of „mine“ and „yours“. Taking the days as they come, smiling and waving good night to the world passing by outside – and greeting them all again the next day. Loving to sleep in and then walk into the kitchen without being surprised to share breakfast with a couchsurfer, to hear a foreign language, to be approached in a unique way. Routine is good, but if it’s not there something – usually better – is.

Understanding when bags lie packed in the hall it’s adventure time. Not complaining about where, how long, with whom, just happy to have mom at his side, to hold hands, to exchange love, to discover life.  Having never been harmed or let down, he has an ever growing interest in people, objects, food and music.

If I have one wish for him, it is to feel at home in the world. He was born with European, Asian, Arab and African blood and could easily pass for Latin American. Integration hasn’t and shouldn’t be the problem. Up to now strong arms and shoulders, pouches, strollers, horse carriages, bicycles, tuktuks, motorbikes, cars, buses, trains, planes, canoes, sailboats, ferries and his own two feet have taken him to 18 countries. I am super proud to have been his travel companion all the way – and I’m sure the adventures don’t stop here.

(Secret goal: Take him to all countries now, before he’s old enough to travel on his own – then there’ll nothing left to see and he’ll have no other choice but to stay ;-))

My son has taught me to live in the now. I can hardly remember what it was like when he was a real baby, nor can I imagine what he will be able to do tomorrow. I am incredibly thankful for every day I get to spend with him. He brightens every one of them and makes sure I get my fill of newness, challenge and fun. I dread the day when that lightness is gone and we have to follow rules that are not ours, but are – according to others – best for us. But rules are made to be bent, and I am positive we will find the right path for us.

 

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Myanmar with a Backpack and a Baby

It was time. Time to put the baby in the front and the backpack on the back. Time to make that ultimate dream of adventuring with my 13 month old son come true. Time to add a pin for country #10 for him and accumulate some frequent flyer miles for his current total of 13 flights.

Time to go explore the second largest country in SE Asia which ranks #2 for corruption and almost equally bad for human rights abuse. A buddhist country that is still deeply engrossed in civil war with more than half a million persons displaced and an even larger number without citizenship.  A country that has only recently opened its doors to (mainly wealthy) foreigners and is changing so quickly. A country where most people outside of the cities don’t have running water, electricity or an education, where less than 1% have access to the (slow!) internet and the selling price of a  SIM card still stands at 150 US Dollars.

Yet you are entering a country that will let you feel none of its dire straits but instead will allow you to feel safe every step you take and whose people could not be more welcoming and genuine, making your traveling experience unique and most memorable.

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A place where you are not harassed or regarded as a walking dollar bill but where men, women and children alike are keen to interact with you, experience what your baby’s skin feels like and of course want to know why you have chosen to travel 20 hours to visit them.

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In my case the answer is simple: Friends. International friends working in the main city of Yangon and who had invited us to come. An opportunity too fantastic for me to pass up. Trusting everything would be fine and my Europe-travel-savvy- baby would play along, we packed for 3 weeks: 100 Diapers, 3 bags of powdered milk, some emergency food and some summer clothes. 14 kg on the back, 12 in the front, and a small foldable 2piece stroller to push for balance.

And what an experience this turned out to be! The baby appears on the scene and just by doing that he opens doors. I follow. A mother and young child traveling together bring a smile to everyone’s face. Being no threat whatsoever, the child loving locals want to help out and interact, paving the way for amazing things to happen.

People stopping to buy the baby sweets and oranges, wanting to carry him around and not being put off when he cries – on the contrary – becoming ever more creative to make him forget that he wants his mother. Cuddling him, playing with him, singing for him in their native tongue. Feeding him, soothing his mosquito bites with various powders/ointments/oils/herbs or creams. Tugging at his pacifier since they have never seen such an object before and are so curious. Bringing their own kids over to compare and make friends. Inviting us in for tea, games and entertainment.

Old and young vendors making space and allowing us to share their shade during the extremely hot midday sun.

Pink young nuns on the street spontaneously inviting us to their nunnery where the baby is allowed all the way into the sacred sleeping quarters of the child nuns and where they sing and clap for him. Their child faces light up as the baby smiles and starts to dance to their music.

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A waiter enthusiastically taking the baby from me as we enter the restaurant only to find him falling asleep on his shoulder. He calmly rocks him until I finish my meal and then gently carries him all the way to his bed in the hotel room.

An elderly orange monk inviting the baby to sit on his lap and share breakfast with him.

People peering into the stroller wherever we pass, and breaking into a smile immediately after. Making us feel welcome and signalling  ‚you’re not alone‘.

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Allowing me to realise my dream of traveling and raising a baby who is already a real partner and wonderful companion. Perhaps a pagoda less on the list of „seen and done“ but a warm feeling inside of actually having belonged and having been part of something. Enjoying the escape from societal pressure of home and just going with the flow. And the flow is no high chair, no crib, no toys, no licensed day care professionals, no organic food, no worries about pedagogical useful dos and don’ts, just immersing yourself and trusting the outcome will be fine.

Relying on any means of transportation at hand: plane, bus, train, ferry, boat, horse cart, bicycle, motorbike, tuktuk or on foot – and getting there – or somewhere.

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And now struggling to overcome jet lag and readjust to home society. Huddling up and falling asleep spooning while silently wishing to still be on the road. Feeling 100% fulfilled and proud. Proud of the super trooper baby who linked the bridges of my old life and new and adjusted to all changes (climate, time, food, language, people, faces, daily rhythm) without complaints. He made this experience all the more unique and special. Thank you.

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Crossing the Sharqiya Desert from Badiyah to Ras Al Ruiz, Oman

Sand, everywhere sand!

Crossing the Sharqiya Desert from Badiyah to Ras Al Ruiz, Oman

Nothing but sand – everywhere you look and everywhere you feel! There is not an inch of my body that is not covered in the fine powder or one part of our 4WD that does not resemble a sandbox.

Fortunately, my Omani friend and I knew what we were getting ourselves into as we head off from Muscat on a Wednesday afternoon in a 3.8l Mitsubishi Pajero. His car has been especially equipped with steel bumpers that cannot break and an electric winch that can easily pull out anyone who gets stuck in the soft dunes.

Our destination for the first night of this weekend crossing is Badiyah, one of the entry points into the Wahiba Sands also known as the Sharqiya Desert. A mere three-hour drive from the capital, 12,500 square kilometers of sand await anyone who dares to enter.

We are only two passengers but the back of our car is full with gear for three days of driving and two nights of camping: Jerry cans with extra fuel, various tools, a coolbox filled with ice and drinks, tents, mats, sleeping bags, water containers, our bags and cameras.

However, we are not the only ones headed for the big adventure playground. At the meeting point at Al Raha Camp there are about 75 4WDs. The place is buzzing with drivers comparing cars and chatting about the challenges that lie ahead. Due to the summer heat, there had been a five-month desertbreak and everyone out here now is keen to get back into the dunes.

The adventure travel company “The Guide Oman” organized this expedition. The team registers everyone and hands out walkie-talkies, as there is no cellphone reception in the desert. The kitchen crew will disappoint anyone who thought they might shed a few pounds this weekend. For every meal they set up a mouth-watering buffet consisting of shuwa, curries, dhal, fish, meats, cooked vegetables, salads and fresh fruit.

 

A team of sweepers also makes sure no one gets left behind in the dunes and for those who prefer a WC to nature, there is even a toilet truck.

The participants are a mix of expats, tourists and to a large extent Omanis. It’s especially the locals who bring their modified 4x4s and one can only guess the amount of money they have put into their desert toys. Some of the Omanis belong to the upper end of society, but in the desert everyone is equal and lends a helping hand. All men have replaced their traditional dishdashas with the more practical shorts and t-shirts.

After deflating the tires the group sets off into the night covering the first 80 kilometers to the campsite under the stars.

It is almost full moon but you can only see as far as your headlights shine and the dust kicked up by the cars in front of you.

By the time we reach, it is almost midnight. The campsite is the open desert, so everyone can set up their home for the night anywhere they choose. Some opt to be closer to the kitchen and the action, others who seek more privacy will find a spot a bit further away.

The camp never really settles down as some continue to drink and make music and there are latecomers arriving throughout the night. It’s not until the next morning at breakfast that you see where you are and get to meet all the members of the desert family.

 

After a briefing by the leader and some advice for first timers on how to drive in the soft sand, the real adventure starts.

An unimaginable force, similar to taking off in an airplane, pushes me into the back of my seat. Above me I can see nothing but blue sky. Adrenalin is pumping through my veins, as neither I nor my copilot can see where the track continues. For all we know, there might be a steep descent on the other side of the dune or a deep ditch or just a narrow rim. The powerful engine is howling and sand is spraying in all directions.

Only when the front tires regain contact with the ground, do I have a split second to react and bring the car back under my control while continuing to accelerate in order to avoid sinking into the soft sand and getting stuck.

 

Soon the rescue teams have got their hands full digging the heavy 4WDs out of the sand. A few men hasten to prevent a yellow car from flipping and rolling down the dune by tying it to another car with a towrope.

Anyone will help to pull out cars, change tires that have burst or come off the rim, or fix anything from exhausts to clutches to wires.

        

Overcoming these challenges is part of the fun, even though the sun is starting to beat down mercilessly and the sand is getting so hot, that you need to wear shoes or thick socks to protect yourself.

The landscape is ever-changing, from desert highway in the beginning to soft and high dunes.

You never know what lies beyond the next mountain of sand, you only follow the tracks of the car in front, knowing that in an hour’s time they will have disappeared without a trace as the wind swirls the sand and erases all evidence. By the time we reach Ras al Ruiz the desert will turn into beach and the coast will be lined with sand cliffs.

Around lunchtime we take a break from driving and digging. While the tired drivers desperately seek refuge from the sun under tarps that they fix between cars, the kitchen crew is busy preparing and setting up lunch. But for some it is too hot to eat anything but fresh fruits or salad.

Fortified, we resume driving until sunset and then settle down for our second and last night of camping.

 

Careful to avoid camping too close to any bushes or patches of grass, where snakes, scorpions and all sorts of creepy crawlies might have chosen to hide, my friend and I set up our tents on a high dune just above the kitchen. I step away from the hustle and bustle and soak in the stunning view of the stars, the tranquility, the peace. It takes just a few steps of stumbling over the uneven ground and all sounds are swallowed up by darkness. I feel completely removed from everything: The city, stress, work, civilization. A real break from everyday madness.

The next morning I wake up early. I peer out of my tent and can barely make out our car that is parked next to us. The early morning mist is so thick, that I feel like I am the only person out here.

But it doesn’t take long for the sun to break through and the group to gather around the buffet.

By 9am everyone is packed and ready to go. A few more hours of dunebashing lie ahead before we reach the Arabian Sea and can cool off in the clear water. This will feel like bliss.

What a refreshing way to end the crossing before we head back to Muscat on the now rather boring tarmac.

 

Alhumdulilah, no one got injured on this tour, except for a young man who got stung by a scorpion and had to be taken to hospital. However, some cars were not quite as lucky. Torn clutches, burst tires, scratches and dents, cracked bumpers and broken radiators are just some of the common breakages. And yet, these patients will return for another round of fun and adventure as soon as they have been patched up.

More Info:

Desert Crossings with „The Guide Oman“

www.theguideoman.com

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