Wo bitte geht’s hier um die Welt? – 8 Jahre Abenteuer und Reisen einer Fremdsprachenlehrerin

Cover Wo bitte gehts hier um die Welt?

Für viele meiner Blogleser ist „Wo bitte geht’s hier um die Welt?“ sicherlich keine Neuigkeit, dennoch möchte ich alle alten Hasen und natürlich „Neueinsteiger“ herzlich dazu einladen, mit mir auf Reisen zu gehen! „Wo bitte geht’s hier um die Welt?“ gibts nach wie vor als Taschenbuch und natürlich Ebook (mit Fotos).

Weitere Infos zu Inhalt und Buch auf www.wo-bitte-gehts-hier-um-die-welt.de oder gleich direkt bei amazon und Co. bestellen!

http://www.amazon.de/bitte-gehts-Abenteuer-Reisen-Fremdsprachenlehrerin-ebook/

http://www.thalia.de/shop/ebooks/wo_bitte_geht_s_hier_um_die_welt/

Inhalt:

Die Hauptfigur und Ich-Erzählerin Nina ist eine charmante und abenteuerlustige junge Frau aus Deutschland, die seit sie 22 ist, acht Jahre lang auf eigene Faust als Fremdsprachenlehrerin durch Europa, Lateinamerika, Australien, die Karibik und Asien reist. Dabei lernt sie schnell, was es heißt, als Frau allein durch vornehmlich männerdominierte Welten zu ziehen und oftmals auf die Freundlichkeit wildfremder Menschen angewiesen zu sein. Immer wieder vor die Herausforderung gestellt, sich in fernen Ländern ein Privat- und Arbeitsleben aufzubauen, sich auf Einheimische und deren Bräuche einzustellen, und unaussprechliche Sprachen zu meistern, entwickelt Nina schnell ein gutes Gespür für Menschen und vollkommen unerwartete Situationen. Nicht alle ihre Erlebnisse sind nur positiv und sicherlich auch nicht alle Menschen der jungen Frau nur wohlgesonnen, aber Nina zeigt, dass jedem – auch ohne großes Startkapital oder weitreichende Kenntnisse der Landessprache – die Welt offensteht. Man muss sich lediglich auf ein Abenteuer einlassen!

 

Rezensionen:

am 4. März 2015

Nina Buschmann, jahrgang 1977, ist seit 1999 fast ununterbrochen in der Welt unterwegs. Ihre Zweisprachigkeit ermöglichte es ihr, während eines Auslandssemesters in Irland ein Zertifikat zu erwerben, mit dem sie weltweit Englisch unterrichten kann. Diese Chance ergriff sie und reiste zunächst nach Bolivien, um in einer Art Klosterschule zu arbeiten. War sie hier noch Mädchen für alles, so unterrichtete sie später Englisch in unterschiedlichen Ländern Mittel- und Südamerikas, in Australien, Japan und in der Karibik. Dabei lernte sie von einfachsten Schulen, in denen es nicht einmal Unterrichtsmaterial gab, bis hin zu perfekt organisierten Betrieben auf dem neuesten Stand, alle Abstufungen kennen.

Ihre Geschichte erzählt sie anschaulich und spannend, ohne in Klischees oder Selbstbeweihräucherung zu verfallen, auch eigene Fehlentscheidungen kommen zur Sprache, so dass der Bericht unmittelbar und authentisch rüberkommt. Besonders bewundert habe ich ihre Fähigkeit, auch aus den verfahrensten Situationen immer wieder herauszufinden und nie ihren Mut zu verlieren, auch wenn es Phasen der Verzweiflung und des Heimwehs und natürlich der Selbstzweifel gab.

Was dem Leser sehr zugute kommt, ist ihre Art, unbefangen und neugierig auf neue Situationen und fremde Menschen zuzugehen, so dass man immer wieder durch ihre Augen einen Blick auf Kulturen werfen kann, die einem als Mitteleuropäer in der Regel allenfalls aus Fernsehberichten bekannt sind.

Da ich Nina während ihrer Zeit auf Tobago kennenlernte und drei Monate lang während meines Praktikums das Apartment mit ihr teilte, war ich auf das Buch doppelt gespannt, da sie natürlich einiges aus den vorigen Jahren berichtet hatte, wenn wir abends mit einem Bier auf unserer Terrasse saßen und uns vom Tag entspannten. Es spricht sicher auch für das Buch, dass auch die Geschichten, die ich schon kannte, mich erneut fesseln konnten, da ich nun Details erfuhr, die mir noch unbekannt waren.

Für alle, die das Buch lesen: Es kommt eine Matratze darin vor, die in einem Plastikbezug steckte und auf der man in diesem Zustand unmöglich schlafen konnte. Ich bewundere Nina dafür, dass sie es offensichtlich eine volle Woche damit aushielt, denn ich habe der Matratze nach der ersten Nacht die Plastikhaut abgezogen und diese still und heimlich entsorgt, war ich mir doch sicher, dass Bernadine, unsere Vermieterin, das gar nicht witzig gefunden hätte!

Die Lektüre des Tobago-Teils hat in mir viele alte Erinnerungen sowie ein nie ganz verschollenes Fernweh – in Bezug auf Tobago schon fast Heimweh – geweckt.

Wer Reiseberichte mag und gerne einen tieferen Blick hinter die Kulissen anderer Kulturen wirft, dem sei dieses Buch sehr ans Herz gelegt. Und wer darüber hinaus etwas über Ninas aktuell letzten und längsten Aufenthaltsort im Oman und ihr Leben dort erfahren möchte, dem sei ihr Blog ans Herz gelegt.

am 10. Februar 2015
Nina Buschmann gelingt eine wunderbare Mischung aus Reisebericht, persönlichem Erleben und wertungsfreier Darstellung der Lebensumwelt ihrer Reiseziele. Es ist fast so, als ob man zusammen mit ihr unterwegs wäre. Da ist Spannung, Staunen, manchmal Schreck und Angst, aber auch Freude, an allem kann man direkt teilhaben. Sie ist offen für alles, was ihr da begegnet, auch wenn es nicht immer nur leicht und erfreulich ist. Aber ihre Schilderungen sind so genau und klar, ihr Schwung und ihre Bereitschaft, sich allem zu stellen, was ihr begegnet und das Beste daraus zu machen sind mitreißend. Hinterher, weiß man wirklich eine ganze Menge mehr über diese Reiseziele. Ihre Unternehmungen sind nichts für die, die nur die Reiseprospektseiten ferner Ziele vor sich sehen oder vielleicht gerade doch, weil hier Realität an die Stelle von Träumen und Phantasien tritt. Hier gibt es Berichte vom tatsächlich gelebten Leben an diesen Plätzen. Hinterher hat man eine ganze Menge Kriterien, um sich klar zu werden, ob es das wäre oder nicht so sehr für einen selbst. Auf jeden Fall: Bewunderung für ihren Mut und die Begeisterung trotz unterschiedlichster Erfahrungen, gern wieder weiter zu reisen. Ein tolles Buch.
am 8. Oktober 2014
Also man muss schon sagen, das Mädel hat Glück gehabt – als blonde Frau alleine in den hintersten Ecken Südamerikas unterwegs, andere sind da nicht mehr zurückgekommen …
am 5. Juni 2011
Das Buch ist sehr angenehm und realistisch geschrieben, ohne Übertreibungen oder Vergangenheits-Verklärung, so dass man die überaus spannenden Berichte aus den sehr unterschiedlichen Teilen der Welt beim Lesen hautnah miterlebt.
Ein kurzes aber sehr großes Vergüngen!
Dieser Beitrag wurde unter Veröffentlichung abgelegt und mit , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s