Nina Buschmann: Weltreisen mit Kind – Neuer Artikel in „Nah Dran“

Lange ist es her, dass ich selbst etwas vom Reisen geschrieben habe, dafür hat es jetzt jemand anders für mich getan! Ein sehr schöner Artikel von Wolfgang Tutsch ist in der Ausgabe 7/2016 von „Nah Dran“ erschienen. Das Heft ist eine Beilage im „Isar-Loisachbote“, die regionale Version vom „Münchner Merkur“.

Wir sind gleich auf der Titelseite gelandet mit einem schönen Foto von unserer Kaukasus-Reise im Mai (Armenien, Georgien und Aserbaidschan)

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Hier der Artikel:

Die Ickingerin Nina Buschmann ist seit Jahren weltweit unterwegs und war schon als Kind von Fernreisen fasziniert. Nach zehn Jahren in westlichen und asiatischen Ländern sichte die Fremdsprachenlehrerin und Weltbürgerin eine neue Herausforderung im Nahen Osten. Das führte sie in das Sultanat Oman, wo die abenteuerlustige Singlefrau drei Jahre verbrachte. Ihre Reiseerlebnisse hat sie mehrfach niedergeschrieben, beginnend mit ihrem ersten Buch „Wo bitte geht’s hier um die Welt?“ und vor Kurzem mit ihrem neuen Werk „Zwischen Bikini und Abaya“. Als sie jedoch Mutter wurde, warteten ihre Freunde und Bekannten gespannt, wie sie den Spagat zwischen Mutterschaft und Fernweh schaffen würde.

So wie es aussieht, ist dies kein Hinderungsgrund for Buschmanns Reiselust. Die in Icking-Walchstadt geborene und seit Kurzem in München lebende „Dauerreisende“ hat ihre Freude am Reisen offenbar ihrem Sohn vererbt: „Nicolai ist auch unterwegs gut zu haben, neugierig und offen für alles und jeden.“ Und so hat der Dreijährige mit seiner Mutter bereits 34 Länder gesehen – Für ein Kind in diesem Alter beinahe schon rekordverdächtig! Dazu Nina Buschmann: “ Beim Reisen mit Kind muss es nicht immer Italien sein. Man kann sich ruhig auch in „ungewohnte“ Länder begeben, muss nicht alles vorreservieren oder vorplanen, braucht zum Beispiel für den Kaukasus weder besonders viel Geld noch muss man sehr lange fliegen, wird dabei aber mit vielfältigster Kultur belohnt. Das alles geht durchaus und macht Spaß, da sich ganz neue Türen beim Reisen auftun.“ Die letzte größere Reise von Mutter und Sohn ging zusammen mit einigen Bekannten über Pfingsten nach Aserbaidschan, Georgien und Armenien.

„Drei Länder in zwei Wochen – das ist mir normalerweise zu schnell. Ich will gern immer Land und Leute kennen lernen. Aber wir waren diesmal zu viert und einer von uns hatte nur diese zwei Wochen Urlaub.“ Doch auch so konnten die Reisenden über beeindruckende Kontraste zwischen nahezu unberührter Natur und pulsierenden Großstädten, zwischen armen, baufälligen Hütten und großzügiger, modernster Architektur staunen. In zahlreichen Regionen prägen mächtige, historische Klöster den Anblick. Und überall wurden die Touristen freundlich und interessiert empfangen. Sprachbarrieren wurden mit entsprechender Gestik mit Händen und Füßen überwunden und eins war immer wieder festzustellen: „Überall ist man sehr kinderfreundlich. Selbst wenn wir verhalten vorsichtig und unsicher betrachtet wurden – wenn dann Nicolai ganz unbekümmert auf die Leute zuging, war sofort das Eis gebrochen, ein Lächeln ging über das Gesicht und schon war der Kontakt hergestellt. Schneller, als uns das sonst vielleicht möglich gewesen wäre.“ Auch die Verpflegung war kein Problem. “ In den Fernzügen gibt es dort überall einen Samowar mit heißem Wasser, um einen Tee zubereiten zu können. Die Einheimischen nehmen daher Instantsuppen mit und wenn man sich mit dem Zugbegleiter gut stellt, gibts immer etwas Warmes zu Essen.

Der Dreijährige und seine Mutter hatten die nächste Reise bereits geplant. Es sollte ins Baltikum gehen, Doch das musste erst einmal abgesagt werden. Daher ist diesen Sommer eine Pause angesagt. Wie es dann weitergeht, wenn Nicolai einmal zur Schule geht, wird sich zeigen.

 

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